FAQ
Antworten auf die häufigsten Fragen
Von Mindestmengen bis Waschbarkeit — und wenn etwas fehlt, ruf uns einfach an.
Für welche Unternehmen arbeitet JobOutfit?
Wir statten Betriebe aus, die ihr Team einheitlich einkleiden und unkompliziert nachbestellen wollen. Zu unseren Kunden gehören Handwerksbetriebe, Pflegedienste, Arztpraxen, Büros sowie Industrie- und Produktionsunternehmen. Besonders gut passen wir zu Betrieben, die feste Ansprechpartner und verlässliche Prozesse schätzen, statt sich durch anonyme Online-Shops zu klicken.
Gibt es eine Mindestbestellmenge?
Nein, es gibt keine Mindestbestellmenge. Bestellungen sind bereits ab einem Stück möglich. Bei 1 bis 10 Teilen fallen Maschinenrüstkosten an; ab 11 Teilen entfallen diese. Wir sagen dir vorab transparent, welche Lösung für deinen Bedarf wirtschaftlich sinnvoll ist.
Kann ich Muster bekommen, bevor ich bestelle?
Ja. Wenn dir unser Angebot zusagt, erhältst du vorab kostenfreie physische Musterteile zum Anfassen oder komplette Größensätze zum Anprobieren direkt im Betrieb. So kauft niemand die Katze im Sack: Dein Team prüft Passform und Stoffqualität, bevor du dich festlegst.
Was ist besser — Sticken oder Drucken?
Das kommt auf Textil, Logo und Einsatzgebiet an. Die Bestickung ist die edelste und langlebigste Variante — perfekt für Polos, Hemden, Jacken und Kasacks oder Produkte für Industriewäsche. Der Textildruck spielt seine Stärken bei großen, mehrfarbigen Motiven auf leichteren Stoffen wie T-Shirts aus. Wir prüfen dein Logo im kostenfreien Vorab-Check und empfehlen dir das Verfahren, das am besten zu Budget und Einsatzzweck passt. Eine Kombination aus Stick und Druck ist natürlich möglich.
Halten Stick und Druck die Hygienewäsche aus?
Unsere Drucke sind elastisch und problemlos bei 60 °C waschbar. Unsere Stickereien sind bis 90 °C waschbar und auf den harten Arbeitsalltag ausgelegt. Maßgeblich für die tatsächliche Waschtemperatur bleibt zusätzlich die Pflegekennzeichnung des gewählten Textils. Jedes Teil wird vor und nach der Produktion von Hand kontrolliert.
In welchem Format sollte mein Logo vorliegen?
Am besten als Vektordatei (zum Beispiel PDF, SVG, AI oder EPS). Aber keine Sorge: Wenn du dein Logo nur als Pixelbild (JPG oder PNG) hast, prüfen wir im kostenfreien Vorab-Check, ob es sich sauber umsetzen lässt. Auf Wunsch bereiten wir dein Logo bei uns entsprechend auf.
Können mehrere Standorte zentral beliefert werden?
Ja, das ist eine unserer Spezialitäten. Wir koordinieren die Logistik so, dass alle Standorte oder Abteilungen dieselbe Kleidung und dieselben Logo-Positionen erhalten. Auf Wunsch bündeln wir das in einem geschlossenen, digitalen Mitarbeiter-Bestellsystem — das spart deiner Verwaltung Zeit und sichert einen einheitlichen Markenauftritt.
Wer zahlt die Arbeitskleidung — Arbeitgeber oder Mitarbeiter?
Das hängt davon ab, um welche Art von Kleidung es geht. Bei persönlicher Schutzausrüstung ist die Lage eindeutig: Der Arbeitgeber muss sie auswählen und bereitstellen, und § 3 Absatz 3 Arbeitsschutzgesetz verbietet ausdrücklich, die Kosten dafür den Beschäftigten aufzuerlegen. Bei Berufs- und Firmenkleidung ohne Schutzfunktion gibt es dagegen keine vergleichbare gesetzliche Pflicht — hier entscheiden Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung. In der Praxis übernimmt sie meist der Betrieb, weil das einheitliche Erscheinungsbild in seinem Interesse liegt. Das ist eine allgemeine Einordnung und keine Rechtsberatung; für euren konkreten Fall ist arbeitsrechtlicher Rat die richtige Adresse.
Ist Arbeitskleidung mit Logo steuerlich absetzbar?
Für den Betrieb sind Ausgaben für Arbeitskleidung grundsätzlich Betriebsausgaben. Spannender ist die Lohnsteuer: Überlässt der Arbeitgeber seinen Beschäftigten typische Berufskleidung unentgeltlich oder verbilligt, ist das nach § 3 Nummer 31 Einkommensteuergesetz steuerfrei — es entsteht also kein geldwerter Vorteil. Als typische Berufskleidung gilt Kleidung, deren private Nutzung so gut wie ausgeschlossen ist; ein dauerhaft angebrachtes Firmenemblem ist eines der anerkannten Merkmale dafür. Ein fest gesticktes oder gedrucktes Logo ist damit nicht nur eine Frage des Auftritts. Auf Arbeitnehmerseite ist typische Berufskleidung nach § 9 Absatz 1 Satz 3 Nummer 6 Einkommensteuergesetz als Werbungskosten abziehbar. Das ist eine allgemeine Einordnung und keine Steuerberatung — die Bewertung im Einzelfall gehört in eure Steuerberatung.
Wovon hängt der Preis ab, wenn wir Arbeitskleidung bedrucken oder besticken lassen?
Vom Textil und von der Veredelung. Beim Textil bestimmen Marke, Material und Ausführung den Rahmen. Bei der Veredelung wirken vor allem die Stückzahl, das Verfahren, Größe und Position des Motivs, beim Druck zusätzlich die Anzahl der Farben und beim Stick der Umfang des Motivs. Dazu kommt die Einrichtung: Bei 1 bis 10 Teilen fallen Maschinenrüstkosten an, ab 11 Teilen entfallen sie — eine Mindestbestellmenge gibt es bei uns nicht. Pauschalpreise nennen wir bewusst nicht, weil eine ehrliche Zahl erst entsteht, wenn Textil, Menge und Motiv feststehen. Sag uns, was du ausstatten möchtest, und du bekommst ein konkretes Angebot.
Welche Vorschriften gelten für Arbeitskleidung?
Zu unterscheiden ist zwischen Kleidung, die schützen muss, und Kleidung, die einheitlich aussehen soll. Bringt eine Tätigkeit eine Gefährdung mit sich, greift Arbeitsschutzrecht: Die Gefährdungsbeurteilung bestimmt, welche persönliche Schutzausrüstung nötig ist, und die PSA-Benutzungsverordnung regelt, dass der Arbeitgeber sie auswählt und bereitstellt. Solche Teile sind nach der Verordnung (EU) 2016/425 zertifiziert; ob und wie an ihnen veredelt werden darf, geben die Herstellerangaben vor. Für Berufs- und Firmenkleidung ohne Schutzfunktion gibt es dagegen keine vergleichbaren Vorgaben — hier zählen Passform, Haltbarkeit und euer Auftritt. Wenn bei euch beides zusammenkommt, bring die Frage mit ins Gespräch. Das ist eine allgemeine Einordnung und keine Rechtsberatung — verbindlich sind eure Gefährdungsbeurteilung und die Angaben des Herstellers.
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